Edle Unikate aus Holz


    
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Oberflächenbehandlung


Über die Oberflächenbehandlung der holzfeinen Produkte

Die holzfeinen Produkte sind entweder mit biologischen Holzölen oder mit Walnussöl behandelt.

Beim Ölen werden die Holzfasern mit dem Öl getränkt. Die Öle trocknen dann zähelastisch im Holz aus. Das ergibt eine sehr angenehme Holzoberfläche - es riecht gut und fühlt sich gut an. Mit dem Ölen wird die Ursprünglichkeit des Holzes bewahrt.

Zum Ölen können Öle verwendet werden, die aushärten bzw. trocknen. Das sicherlich bekannteste ist das Leinöl, weitere sind Walnussöl, Mohnöl, Tungöl und das Distelöl. Diese Öle härten durch das Zusammenwirken von Sauerstoff und Licht aus. Der Trocknungsprozess kann zwischen zwei und zehn Wochen dauern.

Damit die Öle schneller trocknen, werden Sikkative (Trockenstoffe) zugesetzt. Als Trockenstoffe dienen häufig Verbindungen von Kobalt, Zirkonium, Mangan, Zink und Calcium. Um die Eigenschaften weiter zu verbessern und Verunreinigungen zu entfernen, wird das Öl oft auch noch gekocht. Leinöl, welches so veredelt wurde und beschleunigt trocknet, nennt man in der Regel Leinöl-Firnis.

Um die Eigenschaften des Öles weiter zu verbessern und für bestimmte Anwendungen anzupassen setzen Hersteller von Holzölen Harze, Wachse und weitere Öle hinzu. Oft werden Öle mit Lösemitteln verdünnt, damit sie tiefer in die Oberfläche eindringen können. Manche Hersteller setzen auf natürliches Terpentin aus Kiefern oder Terpene aus Zitrusfrüchten (Orangenöl, Orangenterpene, Zitrusterpene), zu erkennen an den typischen Gerüchen. Um strapazierfähige Oberflächen zu erreichen, werden oft natürliche Baumharze in Holzölen hinzugemischt. Meist modifiziertes Kolophonium, ein Harz von Kiefern, Fichten und Tannen.

Die meisten Produkte von Naturfarbenherstellern sind zur Behandlung von Kinderspielzeug freigegeben - DIN EN 71-3. Sie sind speichel- und schweißecht - DIN 53 160 und können damit auch für Bereiche verwendet werden, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, so zum Beispiel Küchenschränke und Küchenarbeitsplatten.

Geölte Oberflächen lassen sich sehr gut nacharbeiten, sie werden nur nachgeschliffen und neu geölt. Auch bei kleinen Reparaturen verfährt man so.

Natürlich sind die Hinweise und Sicherheitsempfehlungen der Hersteller zu beachten.
Dies ist ein großer Vorteil gegenüber lackierten Oberflächen, hier lassen sich Fehler nur aufwendig beseitigen.

Die Küchenarbeitsbretter von holzfein z. B. werden mehrmals mit Walnussöl eingelassen. Sollte nach einiger Zeit ein Brett trocken aussehen, kann es mit jedem Speiseöl, natürlich auch mit Walnussöl, wiederholt gepflegt werden.




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